Hilde und Peter Zielinski
Literatur-, Kunst- und Filmschaffende
Zu suchen eine goldene Zuflucht inmitten einer verwundenden Welt
Zu erschaffen eine goldene Zukunft inmitten einer verwundeten Welt
Zu leben in einer goldenen Welt inmitten einer verschwundenen Welt
Zu finden eine wunderbare Welt
Von 1995 bis 2015 führten wir die Film-Produktion »Schneider & Zielinski Film« und realisierten TV-Produktionen sowie Dokumentationen – viele auch für Greenpeace. Unsere Arbeit wurde mit internationalen Preisen (Summit Creativ Awards) ausgezeichnet.
Unsere Wurzeln:
1991. Aus einem autonomen Seminar für Drehbuchschreiben, das wir an der Theaterwissenschaft der Universität Erlangen gegründet hatten, entstand die Drehbuchwerkstatt Nürnberg. Sie arbeitete eng mit der ZFP (Zentrale für Fortbildung Programmschaffender von ARD und ZDF) zusammen.
Storytelling ist weit mehr als eine Heldenreise – es ist der Ur-Code für Bewegung, Verknüpfung, Verwandlung und Beistand.
Wir brachen zu einer Dichterweg-Wanderung auf, ohne viel über den Dichter zu wissen.
Eine zufällig entdeckte Texttafel mit unglaublich starken Worten Jean Pauls wurde zum Anfang von allem – sie öffnete uns den Blick in eine wunderbar wärmende Welt, die uns seitdem nicht mehr loslässt.
Wir waren auf den Jean-Paul-Weg gestoßen, einen Literatur-Weg durch das oberfränkische Zuhause des Weltliteraten Jean Paul Friedrich Richter (um 1800). Er schuf ein gewaltiges Werk. Niemand schrieb mit schärferer Beobachtungsgabe. Niemand so tröstlich, heiter und poetisch wie er.
Doch seine Zeitgenossen und Literatur-Gatekeeper Goethe und Schiller diffamierten den genialen Kollegen – und so begann schon sehr früh Jean Pauls erfolgreiche Marginalisierung. Deshalb kennt ihn heute niemand mehr.
Sein Werk sei zu schwer zu lesen – so erklärt die »akademische Abteilung« Jean Pauls Verschwinden – bis heute.
Wir jedoch sind der Gegenbeweis!
Wir stellen sogar fest, dass im Prinzip jeder Jean Paul verstehen und in ihm den vielleicht wichtigsten deutschen Dichter erkennen kann. Wir würden jedenfalls für ihn kämpfen.
Seit 2012 erzählen wir davon in unserer persönlichen Online-Wander-Tagebucherzählung »Jean Pauls wunderbare Gesellschaft« – eine Liebeserklärung an Jean Paul und an »seinen Weg«.
Alles über den Jean-Paul-Weg bei https://www.jeanpaulweg-oberfranken.de. Seit 2025 gibt es diese sehr umfangreiche Webseite!
Die Erwähnung unseres Buches findet man unter dem Menu-Punkt »Wandern mit Anderen«.
Seit 1980 male ich Bilder einer Welt, in der Gegensätzliches wohnt und einander nichts zuleide tut. Alles ist möglich und hält ewig. Das ist Schönheit. Sie überlebt alles.
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Seit 1990 veranstalte ich Ausstellungen und Lesungen.
Seit 2004 gibt es meinen Märchenweg in Oberfranken. Er lädt euch und eure Kinder zu dem Abenteuer »Wer findet den Weg durch den Zauberwald« ein. Dazu könnt Ihr mein dazugehöriges Märchen »Die Bachprinzessin« auch als Buch zuhause weiterlesen – oder ich besuche euch mit meiner Lesung.
Der Auftraggeber des Weges Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz e. V. sagt: Seit über 20 Jahren verzaubert der Märchenweg seine Besucher! Ursprünglich als Pilotprojekt gestartet, ist er ein fester Bestandteil kinderfreundlichen Landkreises Bayreuth und zählt zu den Highlights in ganz Oberfranken.
Deutschlandweit ist er der einzige Märchenweg, der auf einem eigens für die Region geschriebenen Märchen basiert – begleitet von hinreißenden Illustrationen.
Er gehört zur Umgebung des »kleinen« Kulturzentrums Gutshof Mengersdorf. Geführte Wanderungen und Lesungen, die von örtlichen Pädagogen angeboten werden, machen das Märchenweg zu einem unvergeßlichen Erlebnis und zu einem besonderen Ziel für Familien und Kinder.
Kümmern ist alles, was wir haben.
In meiner »Graphic-Novel« – oder ist es doch »Science-Fiction?« – »Für immer Eddi und Josef« erzähle ich die Geschichte zweier Plüschtiere, die in Wirklichkeit aus dem Himmel stammen – jener Glücksschaltzentrale über uns. Ihr einziges Ziel ist es, unermüdlich an unserer Glückseligkeit zu arbeiten.
Eine turbulente Geschichte für Jung und Alt, mit reichlich Bildern. Das Buch ist 2009 erschienen.
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Mit meiner»Taschenkino-Lesung« zum Buch war ich auch auf Lesereise – ein großer Spaß für Schüler und Lehrer!
»Ein großes Bilder-Buch voll Poesie, Fantasie und Realität«
Udo Güldner, Nordbayerische Nachrichten
Ich lebte einmal in einem kleinen Haus auf dem Land, zusammen mit meinem Freund Stefan. Wir hatten einen großen Garten und ein paar liebe Tiere. Das ist nun 40 Jahre her.
Für die Kinder, die mich damals oft besuchten, bastelte ich ein Bilderbuch zur Erinnerung.
2023 fand ich eine Kopie dieser selbstgemalten Geschichte wieder – und bereitete sie nun für eine Veröffentlichung auf. Das ist mein Büchlein »Geschichten von Hilde und Stefan«.
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Eigentlich erzählt es davon, wie sehr ich mich nach einem einfachen Leben sehnte – so, wie es in der beliebten US-Serie »Unsere kleine Farm« gezeigt wird.
Für alle, die den Kuchen in seiner reinsten Ursprünglichkeit entdecken wollten, standen wir früh auf.
Das war einmal – in der »Kaffeestube MärchenWinkel« im Hollfelder Lorenzhäusla.
Haselnuss und Mandelkern, reichlich Butter, duftender Zimt und saftigste Äpfel. Kuchen und Geschichten – von uns selbst gebacken.
Geschichten und Bilder – durch das Fernrohr entdeckt. Menschen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt erzählen. Von Peter Zielinski, im Geschichtenblog »Tubus telescopius«.
»… um so getrost, im Ausguck eines neuen Lebens und mit einem alle Fernen überwindenden Tubus telescopius ausgestattet, schon am Horizont den noch unsichtbaren Gefährten aufzuwarten.« – aus »Jean Pauls wunderbare Gesellschaft«.
Wir schreiben darüber. Nicht nur von der Wanderung an sich, sondern auch darüber, was sie all die Jahre danach mit uns gemacht hat.
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Aus unserem persönlichen Online-Wandertagebuch »Jean Pauls wunderbare Gesellschaft« gestalten wir ein Buch. Es ist unser umfangreichstes Projekt. Damit es so gut wie möglich wird, nehmen wir uns ausreichend Zeit.
Erscheint 2026 – auch ein Jubiläumsjahr für Jean Paul! 1826 erschien die erste Gesamtausgabe seines Werkes.
Paperback, 700 Seiten
Trailer »Das Wunder von Heroldsbach«
1949 erscheint mehreren Mädchen aus Heroldsbach die Muttergottes. Das Dorf ist in Aufruhr. Eine Prüfungskommission aus Bamberg reist an. Schnell wird eine provisorische Kapelle errichtet. Maria erscheint immer wieder – fast täglich, über zwei Jahre hinweg. Insgesamt 3 000 Mal. Die Muttergottes nennt sich selbst »Rosenkönigin von Heroldsbach«. Riesige Pilgerströme ziehen zum Erscheinungshügel – an manchen Tagen bis zu 70 000 Menschen. Das Dörfchen wird zum »fränkischen Lourdes«. …
Das gesamte dramatische Geschehen erzählt Hilde Zielinski 1999 in einem 87-minütigen Film – ein eindrucksvolles zeitgeschichtliches Dokument.
Am 9. Oktober 2024 wurde der 75. Jahrestag der ersten Marienerscheinung gefeiert. Hierzu ein Artikel im Fränkischen Tag.